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        Oft unbekannt, aber brillant

        14-03-2019 15:26:57

        Im Jahr 1926, in dem Fritz Lang die Dreharbeiten für sein Stummfilmmeisterwerk „Metropolis" abschloss, kehrte ein 26-Jähriger Chinese von einem längeren Studienaufenthalt in seine Heimat zurück. Sun Yu hatte in den Vereinigten Staaten von der Pike auf das Filmemachen gelernt, vom Drehbuchschreiben über die Regie und Kamera-Arbeit bis hin zum Schnitt. Der Filmenthusiast hatte davor bereits ein Literatur- und Schauspielstudium in Beijing absolviert.

        Fragen Sie jetzt bitte nicht, wer Fritz Lang ist! Kleiner Scherz - natürlich wird wohl eher kaum ein Deutscher Sun Yu kennen. Aber fast jedem werden Wells, Scorsese, Kubrick, Tarantino, Ford, Hitchcock, Cameron und Spielberg ein Begriff sein, auch ohne die dazugehörigen Vornamen.

        China ist ein gigantischer Filmmarkt und es wird nun auch unaufhaltsam zu einem Land der großen Filmemacher. Umso wichtiger ist es, jetzt auch einmal ein paar davon kennenzulernen. In China gilt der bereits erwähnte Sun Yu als Genie des Stummfilms. Zwei der drei Stummfilme auf der Liste der 100 besten chinesischen Filme stammen von ihm. Die Liste wurde zu den Hong Kong Film Awards 2005 veröffentlicht. Suns Filme heißen Dalu (The Big Road) und Xiao Wanyi (Little Toys).

        Mit Little Toys drehte Sun 1934 einen Film mit klarer politischer Botschaft. Eine Frau kann in einem Dorf zwar noch Spielzeuge herstellen, wird diese aber nicht mehr los. Krieg und ausländischer Wirtschaftsimperialismus sind schuld. Als sie auch noch ihren Mann und die beiden Kinder verliert, treibt sie das in den Wahnsinn. Die Leidgeplagte appelliert schließlich im Film direkt an die Zuschauer, die Gefahr der japanischen Aggression nicht zu übersehen und das Land zu verteidigen. Hut ab! Stolze 82 Jahre vor dem Superheldenfilm „Deadpool" wurde hier also schon die Meta-Ebene genutzt.

        Im Zentrum des Geschehens des anderen Top-100-Films „The Big Road" steht der Bau einer Straße für die chinesische Armee durch sechs Arbeiter, die buchstäblich alles dafür geben. Auch dieser Film beschwört den chinesischen Nationalgeist vor dem Hintergrund einer drohenden japanischen Invasion.

        Sun drehte später auch Tonfilme. Aber berühmt ist der 1990 gestorbene Filmemacher vor allem für seine frühen Stummfilme.

        Deutschland hat auch seine großen Regisseure. Aber die ganz Großen wie Fritz Lang, Gustaf Gründgens, Max Ophüls oder Rainer Werner Fassbinder sind schon Filmgeschichte. China hat auch seine Stars, und viele leben noch. Deshalb nun zu einem Weltstar unter den asiatischen Regisseuren: Ang Lee. Der 1956 in Taiwan geborene und in den USA lebende Chinese ist weltweit bekannt. Er gewann drei Oskars - und zwar für „Tiger & Dragon", „Brokeback Mountain" und „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger".

        Lee schrieb für seinen ersten Film, „Schiebende Hände" (1992), auch das Original-Drehbuch. Dieser Film, Auftakt einer Trilogie, hat noch einen sehr starken chinesischen Bezug. Ein chinesischer Vater zieht bei seinem erwachsenen Sohn und der US-amerikanischen Schwiegertochter in New York ein, interkulturelle Probleme folgen. Ang Lee gehört in Hollywood zu den spannendsten Filmemachern.

        Feng Xiaogang ist hingegen vor allem in China berühmt. Zuletzt gingen Millionen für „Youth" ins Kino. Der Film handelt vom Leben einer Gruppe junger Menschen, die in einer militärischen Kunsttruppe der Volksbefreiungsarmee während der Kulturrevolution aufeinander treffen. Die bittere Moral des fulminanten Werkes: Auch besonders idealistische, heldenhafte und liebe Menschen, wie im Film Liu Feng und He Xiaoping, sind vor Unglück nicht gefeit. Sie scheinen es sogar anzuziehen. Feng Xiaogang war 1978 selbst in die chinesische Volksbefreiungsarmee eingetreten und war dort in einer Einheit für Kultur.

        Feng ist in China auch als Regisseur von komischen Filmen beliebt. 1985 begann er für ein Fernsehunternehmen zu arbeiten; er gestaltete mehrere Sendungen mit. Er schrieb Drehbücher und führte bei Fernseh-Sketchen Regie. Feng Xiaogang wurde 1991 chinaweit bekannt als einer von drei Autoren der „Stories From The Editorial Board". Sein Erdbeben-Film „Aftershock" wurde 2010 international gut besprochen. Fengs filmisches Werk ist umfangreich und vielschichtig.

        In der nächsten Folge zum Thema suchen wir nach dem chinesischen Tarantino und gucken, welche Pendants es zu Margarethe von Trotta, Caroline Link oder Doris Dörrie hinter der großen Mauer gibt.

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